Bornheim holt den Sparkassen-Cup

SG Bornheim – Germ. Enkheim 4:1 (1:1)

sieger klein

 Donnerstag, 30. Juli 2014

Mit 4:1 (1:1) gewinnt die SG Bornheim souverän das Finale des Sparkassencups gegen Germania Enkheim und holt damit erstmalig in der 30-jährigen Pokalgeschichte den "Pott" nach Bornheim.

Obwohl mit Germania Enkheim "nur" ein Kreisoberligist im Finale wartete, war die Bornheimer Mannschaft gewarnt. Denn es ist keine drei Wochen her, da standen sich beide Teams an gleicher Stelle in einem Testspiel gegenüber. Am Ende hieß es 4:2 und der Sieger Germania Enkheim. Zudem warfen die Enkheimer im Halbfinale mit der Spvgg. Oberrad 05 einen Hessenligisten mit 1:0 aus dem Wettbewerb.
Hoch konzentriert also gingen die Bornheimer vor rund 250 Zuschauern in dieses prestigeträchtige Finale und überzeugten mit kontrolliertem Spielaufbau gegen den sehr tief stehenden Gegner. Die logische Folge: Torchancen waren erst einmal Mangelware. Gut, Benni Beutel hatte zwei Möglichkeiten, scheiterte einmal am gut parierenden Enkheimer Torwart, einmal ging es knapp neben den Pfosten. Doch Enkheims Taktik schien in der ersten Hälfte aufzugehen. Hinten nichts zulassen und vorne eins machen. Ein Sonntagsschuss aus 20 Metern, bei dem Bornheims Schlussmann Gianluca Colombo machtlos war, ließ den Enkheimer Anhang jubeln. Die Rudolf-Elf, und das ist eine ihrer absoluten Stärken, steckte den Rückstand weg, behielt die Ruhe. Und wenn die üblichen Verdächtigen, wie Benni Beutel, Marius Skor, Aljoscha Atzberger oder Moritz Schneider nicht treffen, was bei letzterem auch verwundert hätte, denn der saß auf der Bank, dann treffen eben die anderen. So markierte nach einem Freistoß Innenverteidiger Daniel Gutberlet per Kopf den 1:1 Halbzeitstand.
Auch nach der Pause dominierten die Bornheimer mit viel Ballbestitz das Geschehen. Und hier zeigte sich eine neue Stärke, das Ausnutzen von so genannten Standardsituationen. Und das obwohl Standard-Spezialist Dani Tewelde verletzungsbedingt nicht auf dem Platz stand. Binnen weniger Minuten war das Spiel gelaufen. Marius Skor (2:1) und Simon Rummel (3:1) sorgten für die verdiente Führung. Beide nach Eckball. Und beide per Kopf. Auch der vierte Treffer folgte nach einem Standard. Nach Foul an Benni Beutel in Enkheims Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitän Niklas Troll sicher zum 4:1 Endstand, der, bei besserer Chancenausnutzung sogar noch hätte höher ausfallen können.  

Fazit:
Wenn nicht schon in zwei Tagen, zum Auftakt der Gruppenliga Frankfurt-West, die schwere Aufgabe mit Verbandsliga-Absteiger TSG Usingen warten würde, könnte der Schreiber dieser Zeilen glatt wieder ins Schwärmen kommen. So aber hält er sich bedeckt und erinnert an Bornheims Trainer Maik Rudolf, dem noch am vergangenen Sonntag die Aussicht auf ein erfolgreiches Finale, gar nicht so recht war. 48 Stunden vor dem ersten Spieltag ein schweres Spiel über 90 Minuten – optimale Vorbereitung ist was anderes. Dafür ist heute trainingsfrei und es heißt, die Jungs wieder runter auf den Boden holen und den Fokus auf das Wesentliche richten. Auf die Punktspielrunde in der Gruppenliga. Übrigens: die Fußballweisheit, dass man sich für einen Sieg in der Vorbereitung nichts kaufen kann, stimmt seit gestern auch nicht mehr. Der Sieg wurde mit einem Preisgeld von 3000 Euro versüßt. (GG)

 

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