Punkteteilung in Dortelweil

SC Dortelweil – SG Bornheim 1:1 (1:0)
Sonntag, 23. August 2015

  • dsc_8316
Niklas Troll rettet mit seinem Treffer einen Punkt für Bornheim.


"Das war kein schönes Spiel." So lautete das kurze Fazit von Bornheims Trainer Maik Rudolf nach 90 Minuten. Und damit ist zu dieser Partie schon fast alles gesagt. Bis auf zwei Positionen – Markus Renner für Christoph Kleine und Pablo Pedrido für Moritz Schneider – stand die gleiche Mannschaft auf dem Platz wie eine Woche zuvor bei der Heimpleite gegen Germania Enkheim. Und auch im vierten Spiel dieser noch jungen Saison machten sich die Trainingsrückstände bei einigen Akteuren sowie der Einbau Gruppenliga unerfahrener Spieler bemerkbar. Nur eine nennenswerte Chance, die Manuel Elford aber nicht verwerten konnte, erspielten sich die Bornheimer in Hälfte eins. Spielerisch war wenig zu sehen, Benni Beutel, als einzige Spitze, fand kaum ins Spiel. Doch auch Dortelweil hatte nicht viel zu bieten. Kurz vor der Halbzeitpause brachte Kevin Cholewa nach einem Eckball Dortelweil mit 1:0 in Führung. Nach der Pause ein ähnliches Bild. Wenig Tempo, Fehler beim Spielaufbau auf beiden Seiten. Zumindest die Einwechselungen von Christoph Kleine (59.) und Dennis Borchardt (67.) sollten sich aber auszahlen. Nach feinem Zuspiel von Borchardt traf in der 75. Minute Niklas Troll überlegt aus 15 Metern zum 1:1 Ausgleich. Der frisch verheiratete Moritz Schneider kam in der 76. Minute um zusätzlich Bornheims Offensive zu stärken, mehr als zur Punkteteilung reichte es aber nicht mehr. (GG)

Die Mannschaft: Ballachino, Gutberlet, P. Schmanke, Yemane (59. Kleine), Beutel, Renner, Rummel, Elford (76. Schneider), Troll, Pedrido (67. Borchardt), Koch
Auf der Bank: Colombo, Borchard, Kleine, Schneider

Tore: 1:0 Cholewa (41.), 1:1 Troll (75.)

Zuschauer: 70

Schiedsrichter: Frank Naumann (Ranstadt), Assistenten: Michael Tonecker, Pascal Borck

Besondere Vorkommnisse: Mittelfeldstratege Till Schmanke stand nach acht wöchigem Auslandspraktikum in Bern endlich wieder – zumindest am Spielfeldrand – auf dem Sportplatz.