Sieg des Tabellenführers aus Friedberg

Türkgücü Friedb. – SG Bornheim 4:0 (1:0)
Sonntag, 18. Oktober 2015

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Ersatzgeschwächte Bornheimer unterliegen beim Tabellenersten mit 4:0


Das deutliche Ergebnis von 4:0 dürfte dem alten und neuen Tabellenführer Türk Gücü Friedberg etwas schmeicheln, denn viel zu bieten hatte der Gastgeber in dieser insgesamt schwachen und tempoarmen Gruppenligapartie nicht. Recht ideenlos war das, was beide Mannschaften im ersten Durchgang zeigten, wobei die ersatzgeschwächten Bornheimer, die ohne Borchardt, Troll, Schneider und Skor angetreten waren, mit einem Lattentreffer von Beutel und einem Kopfball von Kusch noch eher für einen Hauch von Torgefahr sorgten. Aber ähnlich wie zwei Wochen zuvor in Griesheim öffnete die Rudolf-Elf mit einem Elfmetergeschenk dem Favoriten die Tür zum Sieg. Markus Renner brachte ohne große Not in der 40. Minute seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ibrahim Cigdem sicher zum 1:0.
Mit der Führung im Rücken lief es für den Gastgeber besser. Mario Koch ließ sich in der 64. Minute auf der rechten Seite in ungewohnter Weise leicht „vernaschen“, der Ball kam in der Folge zum freistehenden El Houssani, der Colombo aus 10 Metern keine Abwehrchance ließ. Mit dem 2:0 war das Spiel gelaufen. Bornheim hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Einzig Simon Kusch hatte in der Folgezeit nach einem Konter die Chance auf Ergebniskorrektur, Friedbergs Torhüter Kamber Koc war bei seinem Schuss aus 16 Metern aber auf dem Posten. Die jetzt größer werdenden Räume nutzte Türk Gücü in der Schlussviertelstunde durch Fachat und erneut Cigdem zum 4:0 Endstand. (GG)

Die Mannschaft: Colombo, P. Schmanke, Yemane (66. Elford), Beutel, Kleine, Renner, T. Schmanke, Rummel, Pedrido, Koch (75. Marti), Kusch
Auf der Bank: Azami

Tore: 1:0 Cigdem (40. FE), 2:0 El Houssaini (64.), 3:0 Fachat (72.), 4:0 Cigdem (81.)

Gelbe Karten: Fachat (27.), Idrissi (37.), Ghazahnfari (60.) – Beutel (60.)

Schiedsrichter: Viktor Lawlinksi (Gelnhausen), Assistenten: Marcel Reinke, Mark Uffelmann

Zuschauer: 80