C2: Chapeau! Auswärtssieg beim Tabellenführer

Ein überzeugender Auftritt unserer C2 führte zu einem verdienten Auswärtssieg bei Victoria Preußen. Das Überraschende daran war, wie klar und letztlich ungefährdet dieser Sieg beim amtierenden Tabellenführer herausgespielt wurde.

Von Anfang an dominierten unsere Jungs und ließen durch gepflegtes Pass-Spiel die Gäste nie zur Entfaltung kommen. Dabei verdiente sich vor allem die Abwehr Bestnoten. Edwin und Dylan machten in einer beeindruckenden Weise mit Ruhe und Übersicht die allermeisten Offensivbemühungen der Preußen im Ansatz zunichte. Die gegnerischen Angreifer wurden im Halbfeld abgefangen, in sicherer Distanz zum eigenen Strafraum.

Unsere Offensive litt zunächst wie schon desöfteren in der Vergangenheit unter einer gewissen Abschlussschwäche. Mehrfach blieben Möglichkeiten zum Torschuss ungenutzt, versuchte man sich stattdessen in eine vermeintlich bessere Stellung zu bringen und scheiterte dann an der buchstäblich vielbeinigen Abwehr der Platzherren. Torschüsse von Pit und Ali wurden vom Gästekeeper entschärft, Timon setzte einen Lattentreffer. Es schien, als ob sich die Mannschaft trotz drückender Überlegenheit nicht belohnen wollte, als endlich kurz vor der Halbzeit Ali doch das erlösende 1:0 gelang.

Beeindruckend in der zweiten Halbzeit war, dass unsere Jungs ihre Linie weiter geradlinig durchzogen. Ruhig und konstant blieb die C2 bei ihrem sauberen Kombinationsspiel. Im Gegensatz zu den vorangegangen Spielen war dieses Mal auch der linke Flügel bestens ins Spiel eingebunden. In der 49. Minute machte sich das bezahlt, als Aron erneut schön eingesetzt wurde, sich kraftvoll im Strafraum durchtankte und cool ins rechte Eck zum letztlich entscheidenden 2:0 abschloss.

Dass es dabei blieb, war letztlich auch Leander zu verdanken. Nach einem der ganz wenigen Schnitzer in unserer Abwehr kamen die Preußen auf der linken Seite durch und passten scharf in den Strafraum. Leander warf sich knapp vor dem einschussbereiten Schützen auf den Ball, parierte mit einem sehenswerten Hechtsprung auch den Nachschuss und sicherte damit das „zu Null“.

 

Gerhard Hauck